BioLogisches Heilwissen

Bild 1.......Organ-Gehirn-Verbindung
Bild 1.......Organ-Gehirn-Verbindung

Bios (βίος)= das Leben

 

Logik= ist die sinnhaftige Folgerichtigkeit eines Zusammenhanges in einem Sachverhalt

 

Heilwissen= ein verfügbarer Bestand von Regeln, Theorien und Fakten, die einen Beitrag dazu Leisten, das Wissen um die Regulationsvorgänge  des Körpers in Bezug zu seiner Umwelt, zu beschreiben

 

 

Die Grundlage für das biologische Heilwissen hat Dr. Ryke Geerd Hamer geschaffen. Mit seiner Entdeckung der 5 biologischen Naturgesetze war eine vollkommen neue, für damalige Verhälntnisse noch schwer vorstellbare Denkweise über das, was sich bei Mensch und Tier als Krankheiten bzw. Symptome äußert, geboren. Im Grunde genommen ist es das Puzzleteil, was uns Menschen gefehlt hat, um die Zusammenhänge von Psyche, Gehirn, Organ und vegetativem Nervensystem zu begreifen.

Rainer Körner hat die Zusammenhänge aufgegriffen ergänzt und weiter erforscht, was auch im Rahmen der Interessengemeinschaft für Biologisches Heilwissen mit Interessenten und Anwendern stattfindet.


Bild 2........3-R-Regel
Bild 2........3-R-Regel

Genau so ist es....und die Natur ist grundsätzlich immer darauf ausgelegt sich selber zu regulieren und nach diesem Prinzip läuft ebenfalls alles im menschlichen Organismus in Rhythmen und Zyklen ab.

Bild 2 zeigt die Regel, wie der Körper auf bestimmte Reize reagiert. Ganz einfach folgt auf einen Reiz eine Reaktion und in dessen Folge die Regeneration.

  Einfache Beispiele für die rhytmischen Phasen und die symbiotischen Polaritäten der Natur sind der Tag- und Nacht-Rhythmus, Ebbe und Flut, Ein- und Ausatmen, Sonne und Mond, männlich und weiblich, linke und rechte Hirnhälfte, Frühling/Sommer und Herbst/Winter. Insbesondere im zuletzt genannten Beispiel wird deutlich, dass die Natur im Frühling über den Sommer viel Energie in das Leben investiert um strahlend schöne Blüten, Gemüse und Früchte zur Reife zu bringen und über den Herbst zum Winter sammelt sie wieder Kräfte und geht in die Regeneration, damit wieder alles ab dem Frühling auf's neue gedeihen kann.

 

Nach diesem Prinzip laufen die Sonder- bzw. Notprogramme  im Körper ab, nachdem ein biologischer Konflikt erlebt wird.

Nunmehr können wir mit dem System der 5 biologischen Naturgesetze die körperlichen und psychischen Erscheinungen in bestimmte Phasen eines Sonderprogrammes einteilen.

 

Bild 3........Regulation Kältereiz
Bild 3........Regulation Kältereiz

Ein einfaches Beispiel hier in Bild 3......jeder kennt es, im Winter draußen zu sein. Insbesondere bei Tätigkeiten, die den Körper nicht zur Erwärmung bringen, spüren wir die äußerliche Kälte ganz besonders. Der Körper reagiert mit Zentralisation des Blutes darauf. Das heißt wir bekommen nach und nach immer kältere Hände und Füße.

BioLogisch sinnvoll werden dann über das Vegetativum die äußeren Blutgefäße verengt und die Blutzufuhr verringert. Die für den Organismus überlebenswichtige Organe werden also in dem Fall bevorzugt durchblutet. Wir fangen an zu zittern und sind sympathikoton (aktiv).

Nach möglicherweise einigen Stunden zurück daheim aus der Kälte, setzen wir uns vor den heißen Kamin, ziehen uns frische und trockene, wärmende Kleidung an, beginnt der Körper, die Gefäße in den Extremitäten nach und nach wieder zu weiten. In dem Fall findet dann eine vermehrte Durchblutung statt und es kommt zur Überwärmung, die Hände und Füße fühlen sich sehr warm, ja beinahe schon heiß an, hierbei sind wir dann vagoton (ruhend)......

In Bild 3 ist der äußerliche Reiz, in dem Fall die Kälte beschrieben. Wie läuft es jedoch, beim bioLogisch-seelischen Reiz....bzw. bioLogischen Konflikterlebnis......?

 

Bild 4 zeigt den Ablauf eines Sonderprogrammes, vorausgesetzt, es läuft zu Ende und anhand eines Beispiels zeige ich euch, woraus sich die 5 bioLogischen Naturgesetze zusammensetzen......

 

Fallbeispiel in Bezug auf Bild 4:

Richard,  53 Jahre alt, hat eine große Firma aufgebaut, die sein Lebenswerk darstellt. Er erfreut sich bester Gesundheit und in seinem Leben weitestgehend zufrieden (Phase 1). Bartholomäus, sein einziger Sohn neben 2 Mädchen, ist 21 Jahre jung. Bartholomäus hat in der Firma des Vaters gelernt und arbeitet seit einigen Jahren dort. Richard ist sehr stolz auf seinen Jungen und fest davon überzeugt, dass er eines Tages die müßig aufgebaute Firma übernehmen und erfolgreich weiterführen wird....

Bartholomäus leidet seit seiner Kindeheit unter Asthma und befasst sich deshalb seit einigen Monten ausgiebig mit medizinischen Themen und ist hierbei auf die alternativmedizinische Schiene gelangt, Nach und nach macht es ihm immer mehr Freude, sich mit diesen Themen zu befassen, ja er spürt sogar durch Ausprobieren Erfolge bezüglich seines Asthmas....Bartholomäus beschließt, eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen und meldet sich in einer ortsansässigen Schule dafür an....

Bei einem Sonntags Besuch von Bartholomäus und seiner Freundin bei seinen Eltern, berichtet er begeistert seinem Vater von dem Vorhaben mit der Selbstständigkeit als Heilpraktiker.....

Richard glaubt, er hört nicht recht, ihm fehlen beinahe die Worte und er fällt aus allen Wolken. Diesen Bericht von Bartholomäus erlebt Richard als dramatisch, unerwartet, isolativ und er fühlt sich machtlos dieser Neuigkeit gegenüber....Da Richard ihn als Nachfolger fest und stolz geplant hat für sein Lebenswerk, bricht eine Welt für ihn zusammen.

Er erlebt einen biologischen Konflikt (Phase 2).

In dem Fall erlebt Richard dies als Konflikt bezogen auf die Nachkommen, die Nachkommen sind nicht so, wie man es gerne hätte und dabei reagiert er mit der Prostata. Diese reagiert auch auf Konflikte bezüglich der Männlichkeit. In der konflikaktiven Phase (Phase 3) macht das Grundgewebe der Prostata ein Zellwachstum und das Organ vergrößert sich. Nach ein paar Wochen merkt Richard, dass er leichte Probleme beim Wasserlassen hat (die Harnröhre verläuft durch die Prostata und diese wird durch die Vergrößerung nun eingeengt). Er macht sich jedoch keine großen Gedanken dabei.....

Bartholomäus hat derweil seine ersten Erfahrungen in der Heilpraktikerschule gesammelt und gemerkt, dass der schulmedizinische Stoff ordentlich zäh ist und doch gar nicht so einfach zu lernen, wie er es sich dachte...und so viel Spaß machte ihm das ganze dann doch nicht. Er beschließt, sich wieder abzumelden und doch erst mal in Vaters Firma zu bleiben. Dies berichtet er Richard im nächsten Telefonat. Richard fällt ein Stein vom Herzen er ist so unglaublich erleichtert, diese Nachricht zu hören und das ist für Richard die Konfliktlösung (Phase 4).

Am nächsten Abend spürt er deutlich stärkere Schmerzen beim Wasserlassen, er spürt im Genitalbereich innen Schmerzen durch die Schwellung und hat noch mehr Probleme beim Wasserlassen, so wie er es zuvor nie kannte und nebenher entwickelt Richard noch Fieber. Beim Arzt wird eine Prostataentzündung diagnostiziert (Phase 5). Diese geht über in Phase 6 (epileptoide Krise), welche beim Prostatagewebe nicht direkt bemerkbar ist. Hierbei wird im zuständigen Hirnrelais im Stammhirn und am entzündeten Prostatagewebe Wasser ausgepresst, was zuvor eingelagert wurde für den  Zellabbauprozess. Hierdurch lässt Richard zu Beginn der Phase 7 vermehrt Wasser. Die vorherigen Symptome von Phase 5 sind hier noch spürbar, klingen jedoch langsam ab. Richard's Prostatagewebe geht langsam über in Phase 8, wobei eine leichte Vernarbung zurückbleibt und in Phase 9 hat Richard das Ganze überstanden, ist wieder fit und kann seinem Lebenswerk mit seinem Sohn Bartholomäus weiter nachgehen.......

 

Zusammengefasst:

 

1. biologisches Naturgesetz.....

a) Der Auslöser für den Start eines Sonderprogrammes ist ein biologisches Konflikterlebnis, eine belastenden Situation und ist

 D ramatisch

 U nerwartet

man ist M achtlos

  I solatoiv

 

b) Das Erleben /der Moment des Konfliktes bestimmt die Lokalisation im Gewebe und als Hamer'schen Herd im Gehirn

c) Das Sonderprogramm startet und verläuft synchron auf den Ebenen Psyche, Gehirn, Organ und vegetativem Nervensystem

 

Konfliktaktiv:

  • Psyche= kreisendes Denken bezüglich des Konfliktinhaltes
  • Gehirn= schießscheibenförmige, konzentrische Veränderungen im CCT-Bild sichtbar
  • Organ= Zellwachstum/ Zellabbau; Funtionssteigerung/ Funktionssenkung
  • Vegetativum= Symathikotonie

Konfliktgelöst:

  • Psyche: Entspanntes Gedankenerleben, Wohlbefinden (außer bei starken Schmerzen), Empfindlichkeit (im Großhirnmarklager Gewebe jedoch wie in konfliktaktiver Phase
  • Gehrin: Wassereinlagerung am betroffenen Hirnrelais, CCT-Bild Relais verdunkelt
  • Organ: Zellwachstum/ Zellabbau; Funtionssteigerung/ Funktionssenkung; Entzündungszeichen, Fieber, Nachtschweiß etc.
  • Vegetativum: Vagotonie

 

 

2. biologisches Naturgesetz.....

Jedes Sonderprogramm verläuft in 2 Phasen = konfliktaktive und konfliktgelöste Phase (sofern es zu einer Konfliktlösung kommt)

Bild 4......9 Phasen
Bild 4......9 Phasen

3. biologisches Naturgesetz.....

Alle Vorgänge im Organismus sind entwicklungsgeschichtlich versteh- und erklärbar.

Jedes Gewebe entspringt embryologisch aus einem Keimblatt und ist einem Gehrinteil zugeordnet, der das jeweilige Gewebe steuert. Das 3 biologische Naturgesetz teilt systematisch die Gewebe den Hirnteilen zu und beschreibt, in welcher Phase ein Gewebe Zellwachstum oder Zellabbau macht.

 

4. biologisches Naturgesetz.....

Ist das entwicklungsgeschichtlich bedingte System der Mikroben. Mikroben sind im alten Weltbild, die Bösen Krankheitsauslöser. Alles hat seinen Platz und seine Funktion und so erfüllen Mikroben in der konfliktgelösten Phase einen biologischen Sinn als Helfer. Im alten Glaubensbild, hat man beobachtet, dass Mikroben bei einem beispielsweise Entzündungsherd anwesend waren. Daraus ergab sich die Schlussfolgerung, sie seien für die Entzündung ursächlich. Sie helfen jedoch u.a. bei den althirngesteuerten Geweben das aufgebaute Gewebe wieder abzubauen. Die Mikroben tauchen also grundsätzlich in der konfliktgelösten Phase auf.

 

5. biologisches Naturgesetz.....

Ist die Quintessenz, die Dr. Hamer dem Ganzen hinzufügte besagt, dass jedes Sonderprogramm seinen biologischen Sinn erfüllt und nichts auf reiner Willkür/ Zufall oder Boshaftigkeit der Natur geschieht. Die Prozesse dienen der Anpassung an die Umwelt und der Interaktion mit ihr.

Sinvoll ist es natürlich nicht, dass ein Prozess dauerhaft läuft und aufgrund dessen Leid, Einschränkungen, massive Schmerzen verursacht werden oder es gar zum Tod führen kann. Jedoch ist das nicht der Natur geschuldet, sondern einer Entwicklung, die uns Menschen von der natürlichen Denk- und Handelsweise weggeführt hat. Die Konflikte und Symptome können uns jedoch bestenfalls gezielt unsere Lern- und Entwicklungsaufgaben aufzeigen.

 

 

 

Ausnahmen von konfliktiven Symptomauslösern:

1. Gewalteinwirkungen: Unfälle, Stürze, Operationen...

2. Vergiftungen: Alkohol und andere Gifte bzw. Drogen, Medikamente, Schwermetalle wie Amalgam/ Quecksilber usw., Pflanzentoxie, Aspartam und Fluoride

3. Impfschäden

4. Fehlernährung: Mangelerscheinungen durch überwiegende Zufuhr von industriellen Füllstoffen

5. Elektrosmog: Computer-, Handy-, Fernsehstrahlung, Mikrowelle, militärische Strahlung

6. Lichtmangel

7. oder andere hier nicht genannte äußere Einflüsse

 

"Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer Recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen"

Johann Wolfgang von Goethe

 


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Informationsbroschüre Biologisches Heilwissen
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